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Wann Sachwerte wieder zählen

0 Kommentare 11 April 2010

Realty Puzzle

Man muss kein Zyniker sein um zu behaupten, dass der Mensch sich nicht ändert. Die Sachwerte Gold und Silber spiegeln dieses Verhalten des Menschen wider. Ihr Wert steigt oft genau dann, wenn die Kurse von Aktien und Fonds sinken.

Auch bei den Sachwerten gilt der gleiche Grundsatz wie bei allen Rohstoffen oder Finanzinstrumenten: Erst verstehen und dann investieren. Zwar lässt sich auch bei der Anlage in Sachwerte ein letztes Risiko nicht ausschließen, aber ein Finanzprodukt, dessen Einflüsse der Anleger verstanden hat, birgt deutlich weniger Risiken. Da die Börse viel mit der Psychologie des Menschen zu tun hat, nimmt sie die eigentliche wirtschaftliche Entwicklung vorweg. Erwarten die Unternehmen also schlechte Abschlüsse und kommunizieren dies auch, sinken die Erwartungen der Anleger und die Kurse fallen, obwohl die reale Wirtschaftssituation der Unternehmen oft noch keine negative Wirtschaftssituation widerspiegelt. Umgekehrt ist häufig der gleiche Mechanismus zu beobachten.

Um günstig gute Gewinne zu generieren, kaufen die Anleger Aktien oder Sachwerte, die zum Augenblick des Kaufs noch nicht besonders gut da stehen müssen. Schließlich möchten die Händler mit steigendem Kurs der Aktien oder Sachwerte einen Gewinn erzielen. Während aber Aktien, Zertifikate und CFDs unter Umständen einen massiven Wertverlust haben, bleibt  beim Gold oder Silber immer noch der reale Sachwert. Ganz egal, wie der Kursverlauf der gekoppelten Finanzprodukte sich entwickelt. Sachwerte gewinnen also immer dann, wenn das Vertrauen in andere Anlageformen schwindet. Von vielen Anlegern werden sie deshalb als Sicherheit in der Krise geschätzt.

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