Was ist Silber? Ein Rohstoff, der an den Rohstoffbörsen der Welt gehandelt wird? Ein Material mit dem sich Frauen und auch Männer schmücken? Ein Werkstoff der aus der Medizin nicht mehr wegzudenken ist? Stimmt, und zwar alles. Wenn wir an Rohstoff Investments und Geldanlagen denken, verlieren wir gerne den Gegenwert aus den Augen. Vielleicht auch deshalb weil viele Kapitalanlagen überhaupt keinen Gegenwert mehr bieten. Bei Edelmetallen, hier also dem Silber, ist das anders. Auch wenn die Kurse an den Aktienbörsen in sich zusammenfallen erhalten Rohstoffe ihren Wert. Besonders gilt dies für Edelmetalle.
Silber wird seit rund 2.500 Jahren von den Menschen verarbeitet. In Deutschland wird Silber im Mittelalter unter anderem im Harz, in Sachsen und im Südschwarzwald entdeckten. 1870 verliert Silber an wirtschaftlicher Bedeutung. Gold löst es als Währungsmetall ab. Im 19. Jahrhundert wird der rostfreie Stahl entwickelt. Damit sinkt die Bedeutung von Silber abermals. Bestecke, Platten und Leuchter können jetzt günstiger aus dem neuen Material hergestellt werden. Eine wichtige Rolle übernehmen Silbersalze in der Fotografie. Mit Umstellung auf die digitale Fotografie wird Silber abermals zurückgedrängt. Heute wird das Edelmetall neben der Schmuckindustrie vor allem in der Elektrik und in Elektronik eingesetzt. Die jährliche Fördermenge liegt weltweit bei ungefähr 20.000 Tonnen.
Neben der konstanten Nachfrage liegt es vor allem an einen begrenzten Vorkommen, dass Silber langfristig im Wert steigen wird. Experten gehen von einer Reichweite unter 30 Jahren aus.
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Durch den höheren Bekanntheitsgrad des Goldes setzen viele Anleger lieber auf Gold. Die Wertentwicklung des Silbers folgt dem steigenden Goldpreis jedoch fast immer, dies sollte nicht vergessen werden. Silber ist deshalb neben Gold eine gute Anlagemöglichkeit.